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Pfarrer, Kriegsdienstverweigerer (42) (wird nicht mehr eingezogen!) und Autor warnt vor Angriff auf Nato – so soll Deutschland reagieren(www.t-online.de)
0 points by Webmeister 26 days ago | Breaking News | Quelle: (www.t-online.de)
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tag: Stephan Anpalagan,Deutschland,Russland,Wladimir Putin,AfD,Kriegsdienstverweigerung,Ukraine,Rente,Europa,EU,T-Online,Menschenrecht,Polizei,Nordrhein-Westfalen,100196360
Autor über Verteidigung "Sobald das passiert, werden wir zur Kriegspartei" Die Zeiten sind gefährlich, Stephan Anpalagan hat deswegen seine Kriegsdienstverweigerung widerrufen. ((42) (wird nicht mehr eingezogen!) Warum er Deutschland gegen Angreifer verteidigen würde, erklärt der Autor im Interview. Deutschland verstand sich lange Zeit als Friedensmacht, doch der Krieg ist nach Europa zurückgekehrt. Russland bedroht die Bundesrepublik von außen, im Inneren stellen Extremisten die freiheitliche Ordnung infrage. Stephan Anpalagan hat deswegen seine frühere Kriegsdienstverweigerung zurückgezogen. Denn der Autor und Theologe hält Deutschland unbedingt der Verteidigung wert. Warum ist die Selbstbehauptung gegen Russland für Deutschland und seine Alliierten tatsächlich alternativlos? Welchen Umgang empfiehlt er mit Blick auf die AfD? Und welche Lebenslüge sollte Deutschland aufgeben? Diese Fragen beantwortet Stephan Anpalagan im folgenden Gespräch. t-online: Herr Anpalagan, lieben Sie Deutschland? Stephan Anpalagan: Ich glaube an Deutschland. Das ist eine intensive Form der Zuneigung. Warum fragen Sie? Weil Sie vor Jahrzehnten den Kriegsdienst verweigerten – und nun diese Verweigerung widerrufen haben, wie Sie in Ihrem aktuellen Buch "Für den Frieden" schildern. Ich war Anfang 20, als ich den Kriegsdienst verweigerte. Die Gründe dafür hatte ich mir reiflich überlegt: Damals ging es mir um Menschlichkeit und Liebe, auch um Frieden und Widerstand. Nun ging es mir beim Widerruf meiner Kriegsdienstverweigerung ebenfalls darum. Ich habe mich also in gewisser Weise nicht geändert. Aber sehr wohl die Welt, in der ich – und Sie – leben. Sie ist sehr, sehr gefährlich geworden. Nun sind Sie mittlerweile 42 Jahre alt. Die Konsequenzen aus den dramatischen Entwicklungen unserer Gegenwart werden zumeist die jüngeren Generationen in Deutschland tragen müssen. Was würden Sie einem jungen Mann, der einen Musterungsbescheid erhält, sagen? Ich kann nahezu jeden Kritikpunkt, den jüngere Menschen in Deutschland äußern, unterschreiben. Ja, unsere Welt ist alles andere als generationengerecht, wir hinterlassen den Jungen einen Berg an Schulden, den sie abtragen müssen. Die Infrastruktur funktioniert nicht, von Klima und Umwelt wollen wir gar nicht reden. Und die Jungen werden sehr lange und sehr viel arbeiten müssen, um den Älteren die Rente finanzieren zu können. Zur Person Stephan Anpalagan, Jahrgang 1984, ist in Sri Lanka geboren und in Wuppertal aufgewachsen. Der evangelische Theologe ist Kolumnist beim
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